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Zeit konnte sich auch ohnehin unmöglich ft viel durch Kunst verändert haben/

4 fm- Camper untersuchte schon vor vielen Jabrcn in gleicher Absicht die Veränderungen an alten, jungen, und selbst noch unreifen Mohrenköpftn, die das angebliche Ein­drücken der Nase verursachen sollte ") ; ob er nun gleich nichts besonders an den Nasenknochen fand, so lehrte ihn doch Vergleichung mit Schädeln anderer Menschengattungen verschiedene wichtige Satze, und so auch die Wahrheit, daß die Nase, wenn alle Umstande sonst gleich bleiben, weniger hervorragend werden muß, sobald der Theil unter der Nase vorspringt, die Lippen dafür zn gleicher Zeit desto größer und dicker ftyn mußten, weil sie sonst die Zähne nicht bede­cken könnten, wie wir unten §.9. und 26. sehen werden.

Auch msme^sasat. Bluinenbach bestätigt als Au­genzeuge von zwey Mohrenkindern aus dem königlichen Museo zn Göttingen, daß, wie auch der berühmte Warf B ü sfo n behauptete a), die platten Nasen angeboren, und nicht durch Künsteley verursacht sind, und führt noch überdies

die guten Zeichnungen von Mohrenkindern ber Rnysch

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*) S. am ang^f. Orte S. 17. desgl. S. 40. "und 4z.

») Hifi. natur. Tome V. p. iz?.

b) In seiner unvergleichlichen Schrift äe xsnerrc huminitttt varietate nativa 2te Ausg. 178I. tz. 60.

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