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iv. Dienstgesuche un- Dienst- anerbieten.

6) Es wird ein Mann gesucht, wel­cher im Schriftstechen geübt ist, und auch schon in einer Landkarten-Fabrik gearbeitet Hat. Man braucht ihn vor­züglich auch zu Karten. Die Bedingun­gen, unter welchen er ein Vcrhaltniß anknüpfen will, kann er durch die Er- ped. des Bürgerblarrs an den gehörigen Ort gelangen lassen.

V. Anfragen, Nachrichten und Vorschläge.

7) Es haben es schon mehrere In­stitute für Blödsinnige bewiesen, wieviel eine zweckmäßige Behandlung dieser Ge- müthskranken zur Verminderung chres traurigen Zustandes und zur völligen Genesung derselben wirken kann. Man­cher, den seine leidenden Anverwandten als ein für die menschliche Gesellschaft verlornes Glied in der einzigen Absicht in solche Institute schickten, um daselbst die Wartung zu finden, die das Mit­leid ibm zu gewahren gebot, und die sie ihm selbst nicht geben konnten, grenz vollkommen hergestellt und vollkommen brauchbar für die Welt wieder zu ihnen zurück und lhre Freude konnre so groß seyn, als sein Dank. Aber es'gehört so viel psychologische Kenntniß des Menschen überhaupt, so viel Beobach­tung des einzelnen, so viel guter Wille, so viel Geduld und so viel Starke des Geistes und des Herzens zu einer solchen zweckmäßigen Behandlung, daß die Ein­richtung solcher Institute nicht für leicht angesehen werden kann und nur weni­ge Gegenden können sich noch solcher verdienstvollen Anstalten erfreuen. In der unsrigen bemühte sich ein Geistli­cher, der alle Kräfte dazu besitzt, schon seit 13 Jahren ganz im Stillen, solchen Unglücklichen eine Hülfe zu leiste», und seine Bemühung war so wirksam, daß alle, über die er. sich erbarmt-, ih,r, jetzt als fcemifff banken. Dieser glück­liche Erfolg seiner Versuche und der

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eifrige Wunsch, so viel als möglich für das Wohl der Menschheit' zu tbuu, be­stimmten ihn, in die Aufforderung meh­rerer unglücklichen Familien zu willigen, und ein eignes Institut für Blödsinnige und Schwache zu errichten. Um diesen Plan auszufübren, ist er genötbigt, seine ganze Thatigkcit auf diesen Zweck zu richten^ und feine übrigen Geschäfte zu beschränken oder ganz aufzugeben. Er kann dieses nicht, ohne gesichert zu seyn, daß man sein Anerbieten mit Ver­trauen annebme, und daß ihm Zöglin­ge genug übergeben würden, die ihn ganz beschäftigen könnten. Deshalb wird hier sein Erbieten öffentlich be­kannt gemacht und einige Bedingungen, unter welchen er sich zu Errichtung des Instituts versteht vorläufig angezeigt.

Das Lokale ist eine Stunde von Frankfurt a. M. in einer der angenehm­sten Gegenden. Das Haus ist geräu­mig genug, daß eine beträchtliche An­zahl von Zöglingen eigene Zimmer er­halten können. Ein sehr großer Gar­ten bietet Zerstreuung und Gelegenheit zu zweckmäßigen Beschäftigungen dar.

Ein geschickter Arzt wird die Kran­ken an bestimmten Tagen in der Woche besuchen, und bey besondern Fallen täglich. Seine Bemühung honorirr der Unternehmer des- Instituts.

Mehrere Freunde des Ortes sind erbötig, die Genesenden zweckmäßige Un­terhaltung und Gewöhnung an mensch­liche Gesellschaft in ihren Zirkeln finden zu lassen, und so gemeinschaftlich mit dem Direktor des Instituts für das Wohl der ihm Anvertrauten zu wirken.

Die Gattin des Direktors, die ihm bisher schon die kräftigste Unterstützung in seinen Versuchen gewährte, wird bey der neuen Einrichtung mit ihm beystehen. Sie wird immer für gu­te und zweckmäßige Nahrung, die der Arzt bestimmt, besorgt seyn, und alle übrige Bedürfnisse, die voA weiblicher Sorge gefordert werden, mit gleicher «chrfvErtf 'Vdsrlkd lg e i j.

Unsinnige, tolle und rasende Per­sonen, von welchen die mindeste Gefahr