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Wenn dies fein Scherz seyn soll, so würde ich mich völlig gegen ihn erklären, weil in keinem einzigen dieser Sähe eine natürliche 'Schlußfolge durchleuchtet. Es ist daher am besten die Zeilen, II eft impoflible, u.s. w. lieber für eine bittere Satire auf die sich Herrn ihrer schwarzen Brüder dünkende Europäer, als nur einigem Massen für eine ernstliche Behauptung zu deuten. 4 j a gr Camper, n gr o sser Lehrer und güt igster - Areilnd, m erkt ebenfalls an, daß die ältesten Schrift­steller einhellig geuctheilt hatten, die Weissen waren er­habenere und vernünftigere Geschöpfe, als die Schwar­zen^); denn es schiene doch ziemlich klar zu seyn, daß alle Gelehrte, indem sie einen sehr nachtheiligen Begriff mit der schwarzen Farbe verbanden, gewollt haben, daß ein gewisser wohl verdienter Fluch, oder Zorn des gött­lichen Wesens, Ursache dieser ungünstigen Farbe gewe­sen seye! und meistens, wo nicht immer, ist die parteii­sche und ungereimte Rechnung zum Vortheil der Weis­sen ausgefallen, weil sie sie selbst machten, und sich also einen Vorzug vor andern, die in der Farbe von ihnen verschieden sind, anmaßten a).

Aehn-

®) s. die Übersetzung seiner sämtlichen kleinen Schrif­ten von ch «t-n Herbell, erster Band 1784. S. 26.

s) Ebendaselbst S. 35«