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§ 48-

So weit meine oryktognostischen Einsichten reichen, mufs T ich Hrn. Cu vi e r auch in Rücksicht unserer Gegend beystimmen: dafs nämlich der mergelartige oder bituminöse Schiefer, . welcher von Thüringen aus, durchs Vogtland, und Hessen, bis nach Fran­ken und Baiern hin streicht, von Wernern als die tiefste Erste Formation des secundairen Kalkes genannt wird, und ge­wöhnlich mit etwas silberhaltigem Kupferkies durchsprengt ist, die meisten Ueberbleibsel von Eidechsen und krokodilartigen Thieren enthalte*' 42 ), folglich dafs auch alle eyerlegende Vierfüfsler zu die­sen sehr alten secundairen Erdschichten gehören, welche denjenigen steinigen , regelmäfsigen Lagern oder Schichten lange vorhergiengen, in denen man die Knochenreste gänzlich unbekannter Säugthiere, z. B, der Palaeotheriums und Anoplotheriums antrifft, welches je­doch nicht hindert, auch unter letzteren noch einige Spuren von Krokodilen anzutreffen 43 ).

§. 49.

Oftmals wunderte ich mich, wie es doch zugienge, dafs so leicht zerbrechliche Schieferplatten, nicht selten, so glatt und nett sich von einander lösten, dafs die zwischen ihnen befindlichen zar­ten Theile thierischer Gebilde, selbst der allexfeinsten Knochen un­versehrt blieben, und die zwischen ihnen befindlichen, vorher schon zertrümmerten Gerippe durch solche Spaltung nicht noch ferner zertrümmert werden, sondern gewöhnlich gröfstentheils auf der ei­nen derselben als Hauptplatte bleiben? und kann mir diese Erschei­nung noch nicht anders erklären, als die weichen, gallertartigen und fetten thierischen Theile, dienten, ungeachtet sie von der über sie

hin-

4a> Ännales du Museum« Tome XII« S, 76 *

43) Ebendaselbst S. uo. l^ 4