Merck 3r ) meynte, die Gaviale seyen vermöge des eigenen Baues ihres Körpers ungleich mehr als andere Krökodile unter Wasser zu leben bestimmt.
Die in dem Verhaltnifs zu den mehr als doppelt so langen Oberschenkeln kurz zu nennenden Unterschenkel und die mehr breit als langen Schwanzwirbel scheinen mir ebenfalls eine gröfsere Geschicklichkeit zum Schwimmen und Rudern, als bey den übrigen Krokodilen anzuzeigen.
Vergleichen wir ferner gegenwärtiges fossiles Gavialgerippe, in Rücksicht der Vollständigkeit mit den neunzehn bis jetzt bekannt gewordenen, vorhin von mir umständlich angeführten, angeblichen und wahren, Bey spielen fossiler Krokodile, so finden wir sechs 3 8 ) dayon offenbar und 39 ) wahrscheinlich5 folglich
zusammen &xx£ oder über die Hälfte aller bis jetzt bekannten Beyspiele gar nickt zu den Krokodilen gehörend.
Ueberaus ingeniös enträthselte Cu vier 4 °) aus den Bruchstücken von vier verschiedenen dieser Individuen,
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deren das eine (S p e n e r sehe) den Kopf, Schwanz u. Vorderfufs, daszweyte(Linksehe) einen Theil des Rumpfes,
das dritte (Berlin sehe) das Becken,
das vierte (Swedenborgsche) die Hinterfüfse enthielt, nach und nach die ganze Gestalt eines Monitors.
Q 2 Von
87) Hessische Beyträ’ge. S. 86.
38 ) Das von Spener, Link, Kundin an 11, Swedenborg, Besson und Camper.
3 g) Das zu Berlin, Dresden und Brauna-c h w 0 lg , Whitbj und BLeii- heim,
4o) Ännal^s du Museum. Tome XII. S, 80;