fünfzehn Jahren im Thale des Magdalenenflusses ein ganzes Gerippe
eines Krokodils in einem Kalkfelsen versteint entdeckt hatte \ durch Unwissenheit ward es zerbrochen, und es ihm unmöglich sich den Kopf davon zu verschaffen, welcher noch vor kurzem Cxistirte.“
Fossiler Monitor, aus dem Petersberge und von Seichem, bey Mae- ■stricht 73 y als Krokodil geschildert , von Faujas-Saint-Fond , 1790; berichtiget von G. Cuvier , 1808» und Adrian
Camper 1812.
In den wundervollen Steingruben des St. Petersberges bey Maestricht, mit welchen uns Hr. Faujas-Saint-Fond', in einem eigenen Werke 74 ), näher bekannt machte, so wie in dem benachbarten Dorfe Seichem 75 ), findet man Bruchstücke versteinter Thief- gebeine, besonders ungeheure, bis 4 Fufs lange Kiefer, mit starken,
spitzen Zähnen. Ungeachtet diese Knochen und Zähne gleich an
fänglich, so wie nachher z. B. von Hoffmann 76 ) zu Maestricht, von Blumenbach 77 ) und Brugmans 78 ), für krokodilartig gehalten, auch mir als solche
Cam-
Tome huitieme iSo 3 ^S 7 ^B 6 , kennt man diese
73) Nach Daudin. des Reptiles, Tome huitieme 1B0 3 X^T% 86 , kennt man diese Knochen erst seit 1766*
74 ) Histoire naturelle de la Montagne de Saint-Pierre de Maestricht, par B» Faujas-Saint-Fond, ä Paris» An 7eme 1799. fol», auch gr» 4 * Ins Holländische übersetzt von Pasteur, Amsterd. 1802», desgleichen in seinen Essais de Geologie. Tomei. Paris i 8 o 5 , S, 168. Planche VIII, 6 i 5 .
75) Minkelers und Hermans Memoire über die Knochen zu Seichem kenne ich blos aus Cuvier»
76) S, Jo. Mul der, oratio de meritis Petri Camperi in anatomiam compara- tam» Groningae 1808» S, 75,
77) Handbuch der Naturgeschichte, Fünfte und sechste Auflage»
78) Bey Mul der a. a, O»
4
i|