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w o I f t t L a f e I

C k st e F i g u k

§. 78-

^itte weibliche SchweinMisgeburt- die- bis auf den Einäugigen Köpf- vollkommen NUsM bildet ist.

Der Unterkiefer scheint uakürlich- und aus ihm tagen auf jeder Seite Wer spiße Zähne hervor. Auch der Oberkiefer ist symmetrisch gebildet. An der Gaumenflache bemerkt Matt die dieser Thieratt gewöhnlichen O-ueersurchen. Genau aus der Mitte derselben tagt ein starker spitzer Zahn hervor- und zur Seite desselben ein zweiter kleinerer. Der Obere Theil der SchnaUtze ist stumpfspitzig- und lauft Nach oben zu, stark gebogen, in die Attgenlieöer über; ist übrigens stärk mit Borsten besetzt, und zeigt nicht die mindeste Spur von Nasenlöchern.

Die Öhren sind natürlich gestaltet. An der Mitte des Vorderkopfes liegt das einzige Nugö dieses Kopfes. Der längste Durchmesser der ovalen Blendung ist der queere. Das Auge gleichsam von vier Augenliedern, zwei Obern und zwei Untern- eingeschlossen- so daß die Untere Spitze dieses Viereckes durch ein eigenes Bändchen zusammengehalten wird.

Ueber das Auge hängt von der Stirne ein rundlicher Rüffel, der fast bis an die Oeffnung des Nachens reicht- herunter. Die Vorderste kleine Fläche ist ein wenig vertieft, und schien die Oeffnung eines kleinen Kanals zu verrachm. ' .

§

Uebrigens bilden die Kopfknöchen eine sehr feste- allenthalben verschlossene Höhle für das Hirn. Das Hirn selbst aber war schon zu alt, und durch das Aufbewahren verdorben.

F t g u r.

w e r t e

Stellt den Einäugigen Kopf dieses Ferkens im Umrisse dar.

su Aufwärts zurückgeschlagener Mssel- welcher in Fig. i. das Unpaarige Auge bedeckte.

h Zunge

Auf eben dem anatomischen Theater zu-Eaffel fand ich eine ähnliche / aber ganz ausge^ trocknete, SchweinMisgeburt.

Und einen noch schönern ähnlichen Schaafskopf, mit ebenfalls nur einem Auge, besitze ich in meiner eigenen Sammlung, durch Herrn Professor Blumenbach's Güte.

' Einen Hund mit Einem Auge findet man abgezeichnet von LiLtre MmoireL de 1Aea-

demie- des Sciences ä Paris 1703. S. vben §. 8

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