Herrn
Lt.Dr.Helmut BARTEUSTEIN Nienhagen ü . Celle/Hannover Poststrasse 70
Rlg./Do. 2t 16. 7. 42
Lieber H©rr Bartenstein!
Herzlichen Bank für Ihre K^rte vom 7. 42, die uns endlich wieder einmal eine Nachricht von Ihnen brachte. Sie sind als, noch in Deutschland, aber leider nicht an der Stelle, wo wir Sie noch er- tzof ft hatten und wo Sie nutzbringende Arbeit hätten leisten können. Aber vielleicht kommt doch noch der Befehl, der Sie wieder an das Mikroskop zurückruft.
Von HAPPEL ist inzwischen die erste Kiste mit Material eingelau*» fen. Weitere werden folgen. Ihre Arbeit über die «jurassischen Fora* miniferen hat die Feuertaufe glänzend bestanden. Meinen herzlichen Glückwunsch. Ich lasse Ihnen anbei die betr.Mitteilung von HAPPEL z\ gehen.
Zum Schluss noch eine traurige Mitteilung. Der 10-^ährige gohn von Herrn TRIEBEL, den Sie ^a in Erfurt kennen gelernt hatten,ist an einem schweren Unglücksfall in dem Heimatort von Herrn und Frau TRUBEL, wo sich die Mutter mit den beiden Kindern während der Ferien aufhielt, verstorben. Näheres wissen wir noch nicht, da Herr TRIEBEL noch nicht zurück ist. Es ist schlimm, ein Kind auf diese Art und Weise zu verlieren. Die Nachricht, die mir frühmorgens vom Krankenhaus Pössneck .mitgeteilt wurde, hat mich tief erschüttert.
Von ISCHREYI ist noch eine Sendung Proben eingegangen, die aber leider keine genauen Angaben haben. Ich nehme aber an,dass Sie übe]