An das ,

Gewerbeaufsssbbts Amt Frankfurt a.M7

Gartnerweg 3

16.10.42 Rlg./Do

17. 10. 42

Betr .t Langarbeiterantrag vom 14.10- 42

Auf Ihre Anfrage vom 16*10*42 teile ich Ihnen mit, dass von A! unserem Gefolgschaftsmitglied FERDINAND POPP täglich 20 - 22 Zentner Kohlen von Hand verfeuert werden.

Da es sich um eine ältere Anlage handelt, ist die Bedienung schwierig, vor allem für den körperlich behinderten Popp. Wir sind überhaupt froh, dass sich P. nach dercEinberufung unseres Heizers für diese schwere Arbeit zur Verfügung gestellt hat und sie mit Auf­bietung aller Kräfte durchführt. Wir würden es auch auä diesem Grun­de dankbar begrüssen, wenn Popp für seine Einsatzbereitschaft die zu­sätzlichen Marken tzshehmigt bekommas würde.'

Es ist natürlich selbstverständlich und ist auch nicht an­ders erwartet worden, dass P. nur in den Heizungswochen die Zusatz- karten erhält.

Heil Hitler!

SEKCKENBERGISCHE KATURFCRSCHENDE GESELLSCHAFT

Doz.Dr.Reuling