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Euer Kochwohlgeboren!

Am Tore der Se.nckenbergisch en Naturfo rschenden Gesellschafiy||

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steht die jraue Not. Die berühmteste Gesellschaft unserer Stadt s/bht var dem Zusammenbruch, renn nicht nasche Hilfe kommt!

Sie wissen, was die Gesellschaft für unsere Vaterstadt be­deutet, eine freie Gemeinschaft von Bürgern aller Stände, die bestrebt i t, die Fortschritte der Naturwissenschaften in dem wundervollen Museum an der Viktoria-Allee in leicht fasslicher Form für alle dar- zustellen. Sie hat eine ^ewaltige Aufgabe zu läsen, in der Gegenwart mehr als je. Denn der unselige Krieg und der jammervolle Frieden ha­ben am tiefsten'die deutsche Wissenschaft niedergeschmettert. Kino und Tanzwut drohen die letzten Reste von idealem Streben, von Sehn­sucht nach Wahrheit und Erkenntnis auszuläsehen, und in der Ferne steht als einziges Ziel das Chaos. Wer aber soll unserem Volke Hilfe aus diesem wüsten Materialismus bringen, wenn nicht die Wissenschaft?

Jeder wird heute nach einer Insel suchen, wo er ausruhen kann, an der das Jagen und Hasten, das Sorgen und Mühen voräherzieht, auf der die Natur ihre Hände ausbreitet und ihre Schätze zeigt. Die Senckenbergisehe Naturforschende Gesellschaft hat seit über hundert Jahren "!en Wcj dazu gewiesen; sie ist ganz auf eigene Kraft gestellt, vorangeschritten und bewundernd sehen andere Städte, sehen fremde F.rscher auf ihre Schäpfung: es gibt keine Stadt auf Erden, die etwas ähnliches in ihren Mauern birst!