wird weiten Kreisen nur nützlich sein können. Der Tor .he. ? uu;-

unserem Notruf herausklingt, gibt tatsächlich die Lag© unserer Gesell­schaft wieder« Wir haben ein Kapital von bestimmter Höhe zur Verfügung, von dessen Zinsen wir unsere Ausgaben bestreiten müssen. Wir hatten

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vor dem Kriege eine grosse Zahl v n Gönnern, die alljährlich das D^izi freiwillig deckten; aber diese sind von allen Seiten derartig in Anspruch genommen und haben ausserudern bei uro-:rer trostlosen Valuta den Kopf sc voll von eigenen Sorgen, dass sio uns nicht in der gleichen Weise WMkt unterstützen können. Die Hilfsbereitschaft ist hi^r in Frankfurt so gross, wie sie vor dem Krieg© jemals war, ja ich möchte sogar- Sagen, dass die gemeinsame Not die gebildeter. Kreis« fester und enger zurar.m ..n?. chllcsr-t. Aber dis J'ittel fohlen. Ich möchte selbst die Hoffnung aussprechen, dass wir in zwei oder drei Jahren, wie Sie meinen, den ernsten Ton unseres Schreibens für etwas übertrie­ben halten. Solang© aber die Lago tatsächlich so ist, dass wir nicE

wissen, cd es u

ns überhaupt gelingen wird^weiter zu bestehen, möchte ich die Lage wahrheitsgetreu so schildern, wie sie tatsächlich ist. Denn nur auf diese Weise kennen wir hoffen, dass grossdenke::de M&nner uns zu Hülfe kommen.

Wir möchten Ihren Namen gern als den eines neuen Freundes auf unseren Llarmortafein eintragen lassen und ich dar! Sie daher viel­leichtbitten, uns Ihren Vcrnataen freundlichst anzugeben. An die von Ihnen angegebenen Adressen gehen in den nächsten Tagen Wsrbeschreiben ab^und wenn Sie uns Ihre gütige und einflussreiche Unterstützung auch fernerhin schenken, so dürfen wir vielleicht auch bei diesen Herren auf

Erfolg hoffen. In ausgezeichneter Hochachtung und wiederholtem

herzlichen Dank für Ihr Interesse Ihr sehr ergebener

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