u

Sehr geehrter Herr Beick!

Mit wärmstem Danke begrüssen wir das grossartige Geschenk, I das Sie uns in zwei Schecks an die London Merchant B - nk gemacht haben. Wir wissen, wie schwer bei der Lage der Qeutschen es jedem einzelnen \ ist, diejenigen Stellen herauszufinden, bei denen die Hilfe besonders Kot tut. Denn bei uns leidet das ganze Land und alle sehen hilfesuchend nach dem Auslande. Um so dankbarer sind wir, wenn von Feit zu Zeit .als Antwort auf einen der vielen Hilferufe ins Ausland ein so gütiger Brief kommt, der uns für mehrere Wochen von den quälendsten Sorgen befreit. Wir arbeiten wirklich ehrlich daran, unser Museum als Teil der deutschen Wissenschaft zu retten und wir sind Ihnen dankbar, dass Sie diese Arbeit anerkennen. Bitte sagen Sie auch den gleichen herz­lichen Dank den Angestellten der vier Firmen, die in so freundlicher Weise für uns gesammelt haben. Wie manchen Hilferuf moegen auch diese schon aus unserem armen Vaterland erhalten haben! ..Man mochte manchmal

verzagen- und wenn in solchem Augenblick eine Gabe wie die Ihrige

eintrifftdann fas^t man neuen Mufei'zum Kampfe., Mochte es uns allen vergönnt sein, in schwerem Ringen den Wiederaufstieg vorbereiten zu helfen!

Mit wiederholtem Dank und Ausgezeichneter Hochachtung

Ihr. sehr ergebener

3.August 1923

;;vg

.v r-