4.Dezember 1922
Sehr verehrte. Gnädige Frau!
ich möchte Ihnen' heute wieder einmal einiges- 'Vom -Senckenberg mitteilen, he: dessen Kampf Sie *ja auch mit 'dein-Herzen "beteiligt sind. Wir haii)eh nämlich hier in Frankfurt einen Herrn gefunden, der 30 Jahre in Newyork gelebt hat: und halb Newyork kennt. Das ist ein Herr Flinsch, der >1s Frankfurter ein sehr war"es Intresse am Senckenberg genommen hat und nun gleichfalls versuchen will, drüben für uns zu arbeiten.
Ich habe für. ihn 'auf seinen Wunsch eine kleine' Zusammenstellung gemacht, die ich Ihnen ebenfalls beilegen möchte und wdlfte nun besonders fragen: Haben Sie mit den Herren und Damen des Newyorker Museums bereits in unserer Angelegenheit Fühlung genommen öder beabsichtigen Sie das zu tun? Herr FlinsCh sagte mir nämlich, dass er '0-SB-ÖRN und eine Reihe eiterer Herren sehr gut kennt, mit Gsborn ständig,im Briefwechsel steht und bereit wäre, diesen und den übrigen seiner Bekannten am Museum persönlich'zu schreiben. Um eine;Durchkreuzung der Werbetätigkeit zu verhindern, habe ich ichm gesagt, dass ich zunächst bei Ihnen Anfragen will. Von Ihrer Antw rt wird es abhi-ngen,. ob er schreibt. *
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