23.12.1943 fernmündliche Rücksprache mit dem Vorzimmer des Herrn
Oberbürgermeisters betr. Auszahlung des Stadt.Zuschusses in voller Höhe.
Es wurden folgende Fragen gestellt:
1. Ist der vom Bezirksverband, Wiesbaden für huftschützzwecke bereitgestellte Betrag in Höhe von Mk.25 000.- gezahlt worden? Wurde bezahlt.
2. Ist der Beitrag in Höhe von Mk. 25 000.- zur Auszahlung gekommen? -Wurde verneint?- Wir werden daraufhin gebeten, beim Bezirksverband vorstellig zu werden und den Betrag anzufordern.
3. Höhe der Luftschutzausgaben? - Etwa Mk. 50 000.-
4. Welche Ausgaben hat das Senckenberg-Museum für Herrn TRIEBEL aufgebracht? - Für 1943 etwa Mk. 5 400.-
5. Aus welchen Mitteln wurden die Beträge früher bezahlt? - Aus einem Sonderkonto des Herrn Oberbürgermeisters. Näheres wird Herr VOLK wissen.
6. Besteht die Möglichkeit die Gelder von den Oel-Gesellschaften, für die doch Herr TRIEBEL arbeitet, zurückzufordern.- Gebeten diese Frage im Hinblick auf unsere im Ausbau befindliche Zentralstelle zurückzustellen.
7. Ich habe erneut auf unsere Bitte betr. Zuweisung eines Arbeiters zur Fortsetzung und Beendigung der im Oktober unterbrochenen Luftschutzbau-Maßnahmen hingewiesen und gebeten, doch nochmals mit dem Bauamt, Baurat KELLER, sprechen zu wollen, loh habe auf die Vernichtung der Landesanstalt-Berlin, Schreiben von Prof.SCHINDEWOLF, Vernichtung der Druckerei KRAMER usw. hingewiesen.
Doz.Dr.Reulihg