Wirtschafts-Amt deJ Stadt Frankfurt a. M.

Unser Zeichen, um dessen Angabe bei Rückantwort gebeten wird.

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Die Kreise, die sich in unserer Stadt um die Förderung des Fremdenverkehrs bemühen, weisen immer wieder besonders dringend darauf hin, .dass von der Mehrzahl der Fremden über die zu hohen Eintrittspreise für die verschiedenen Sehenswür­digkeiten geklagt wird. Die Fremden müssten sich daher ange­sichts der zurzeit gültigen Eintrittspreise auf den Besuch einzelner weniger Sehenswürdigkeiten beschränken und auf die grosse Mehrzahl, die sie an sich auch gern aufsuchen möchten, verzichten, weil der Gesamtbetrag .der hierfür erforderlichen Aufwendungen ihre Reisekasse übermässig belaste^. Allein die Besichtigung der wichtigeren Sehenswürdigkeiten stelle sieh für eine Person auf über 8.-RM. Hierbei sei besonders zu be­rücksichtigen, dass die Besucher sich in den allermeisten Fällen nicht allein, sondern in Begleitung von Familienange­hörigen befinden'. In der Tat ist bei aufmerksamer Beobachtung festzustellen, dass nur wenige Sehenswürdigkeiten von einer grossen Zahl von Fremden aufgesucht werden. Dieser Zustand befriedigt weder die Besucher unserer Stadt, die in ihr Reise­programm auch die Besichtigung möglichst vieler Sehenswürdig­keiten aufgenommen haben, noch fördert er den durch die Errich tung aller dieser Anstalten verfolgten Zweck, deren Schätze einer möglichst breiten Oeffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir halten es daher für gebeten, hierin eine Aenderung in der Weise herbeizuführen, dass beiden Teilen besser als bisher ge­

dient

10000. 5. 29. D 189/29, A 18.