waren.

Robert de Neufville schenkte eine prachtvolle Kollektion fertig ausgestopfter Kolibris. Die Fischsammlung wuchs durch die un­ausgesetzten Bemühungen des Herrn A. H. Wendt; auch aus dem Zoologischei Garten wurde manches schöne Stück überwiesen.

In der geologisch-palaeontologischen Abteilung ist neben vielem anderen die Schenkung der schönen Lauberschen Sammlung, sowie zweier grosser Schildkröten, Testudo osborni Leidy, aus dem Mioc.än von Kansas, durch Frau Baron von Reinach und einer 16 Quadratfuss grossen Platte mit 40 stiellosen Seelilien durch Dr. H. Merton zu erwähnen.

Die Hochherzigkeit des Herrn Julius Wernher in London ermöglichte uns den Ankauf zweier prachtvoller Skelette von Plesiosauriern. Herr Bankdi rektor Arthur Gwinner in Berlin erfreute die Gesellschaft im verflösse, nen Jahre durch Schenkung zweier prachtvoller Schaustücke, einer Palme aus den eocänen Platten von Monte Bolca bei Verona und eines schönen Abdruckes eines Flugsauriers aus dem Malm von Solnhofen.

Der am 11. Juni 1906 verstorbene Privatier C. Boss hat der Gesellschaft testamentarisch ein Kapital von M. 6000 - - vermacht, mit

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der Bestimmung, das Kapital verzinslich anzul^gen und die Zinsen zur

Vermehrung der Sammlungen zu verwenden. Aus den Zinserträgnissen des

ersten Jahres wurde der Gipsabguss des seinerzeit in Westfalen gefun-

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denen 2 Meter hohen Riesen^minoniten gekauft, dessen Original sich im Museum von Münster in Westfalen befindet.

Durch Tausch, hauptsächlich gegen Fossilien aus dein Mainzer- Becken und Schnecken erhielt die Gesellschaft vom Museum in Dublin das

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Skelett eines Riesenhirsches zu dem ihr gehörigen, prächtigen Kopf und Geweih jund aus dem Museum in La Plata den Gipsabguss eines ganzen Skelettes von Mylodon, einem dem Megatherium nahe verwandten Tiere.

Der Neubau ist im Laufe des Jahres vollendet worden, sodass bereits an die innere Ausstattung mit Schauschränken. und Mobiliar herangegangen werden konnte.

Für die Beschaffung der Schränke für die geologisch-minera­logische Sammlung waren langwierige Erwägungen durch die Baukommission notwendig; auch mussten verschiedene Probeschränke angefertigt werden, ehe die definitive Bestellung erfolgen konnte. Es sind aber nunmehr

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