SjtAErji

- 222 -

Auf Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung wird verzichtet; es wird genehmigt.

Prof. RICHTER dankt den Erschienenen, dass sie trotz der Weihnachtszeit der Einladung der Senekenbergisehen Ge­sellschaft zur heutigen Sitzung (Mitgliederversammlung) ge­folgt sind, in der ein kurzer Bericht über die Sencken* bergangelegenheiten im Jahre 1932/33 (die Zeit vom 1.0kto= ber 1932 bis 30 .September 1933 umfassend) erstattet werden soll.

Dieses Jahr ist für die Senckenbergisehe Gesellschaft durch die erfolgte Umstellung auf das Führerprinzip bedeu­tungsvoll geworden. Die Umstellung ist in allen Punkten in vollstem Einvernehmen mit den zuständigen Behörden durch­geführt worden. Die Gesellschaft hat dabei dem Kurator der Universität, Herrn Amtsgerichtsrat WISSER, für seine stän­dige Beratung und das dabei zum Ausdruck gebrachte Wohl­wollen herzlich zu danken. Er war leider verhindert, an un­seren beiden letzten Sitzungen teilzunehmen.

Es ist selbstverständlich, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse sich stets in der Mitgliederzahl auswirken.

Der Scheinreichtum der Inflation hat damals die Mitglieder­zahl ins Riesenhafte steigen lassen, die seit dieser Zeit ständig sinkt. Die heutige Zeit stellt nun an Jeden Einzel­nen Opfer für die Allgemeinheitvon denen manche, wie Winterhilfswerk, als Lebensfragen allen anderen voranstehen. Das macht es vielen unmöglich, so gern sie auch möchten,dem Senckenberg weiterzuhelfen. Rührende Briefe geben dafür den Beweis, z.B. der im Dezemberheft abgedruckte Brief eines Arbeitslosen, der in den letzten Tagen trotz der Arbeite-

»Nich

Altar«